Aufbaubeschreibung

ELEKTOR  DCC - Programmer (R1)

  

Das Programmiergerät kann bei Geist Elektronik Villingen / Schwenningen als Bausatz bezogen werden. Der Aufbau erfordert mittlere bis gute Lötkenntnisse. Um Kosten zu sparen, könnte man die Leiterplatte selber ätzen und den Chip selbst  programmieren. Bei der Leiterplatte muss man jedoch dazu sagen, daß auf dieser einige (unnötig) fein strukturierte Leiterbahnen verlegt sind, die ein Ätzen ala hausgemacht sehr erschweren. Ferner war die Ätzvorlage auf dem Server von Elektor (R1) fehlerhaft. Nach umfangreichen Messungen und nicht zuletzt durch die Kulanz von der Firma Geist Elektronik wurde der Fehler im Layout gefunden. Elektor (R1) hat nun die korrigierte Ätzvorlage auf dem Server hinterlegt. Die käufliche Leiterplatte ist zudem sauber geätzt und mit einem ordentlichen Bestückungsdruck versehen. Sie ist mit rund 25 Euro zwar recht teuer, jedoch ist Sie die halbe Miete für ein funktionierendes Gerät. 

Die Programmierung des Chips bereitet eigentlich keine Schwierigkeiten.

Funktionsreferenz:

Es wurden 3 Geräte nacheinander von verschiedenen Personen aufgebaut und sind in Betrieb.

(Link zum Programmer auf der Elektor-Seite)

 

Ein großer Dank hier nochmals an Firma Geist Elektronik, Stefan Bieringer und Sven Zänger.


 

Auf diesem Bild sieht man die Gehäuseoberseite.

Zu Erkennen ist die Öffnung für das Display, den Status-LEDs, der 10er Tastatur, die Moditaste und das Programmiergleis. Falls längere Lokomotiven zu programmieren sind, hat das Gerät auf der Rückseite eine zusätzliche Chinchbuchse, wo ein weiteres Programmiergleis angeschlossen werden kann. Beide Gleise sind mittels Wechselschalter wahlweise ansprechbar.

 

Die Verkabelung der Versorgungsspannung sollte nur von einem Fachmann erfolgen. Alternativ wäre der Betrieb mit einem Steckernetzteil. Dieses sollte bei 20 V AC einen Strom von 1 A liefern. Somit wäre das Thema ''230 V - Verkabelung'' nicht mehr relevant.

Der Festspannungsregler 7805 sollte unbedingt mit einem Kühlkörper gekühlt werden. Falls ein anderes Display verwendet werden sollte, muss das Pinning von der Hauptplatine zum Display angepasst werden (hier geschehen). Näherer dazu im Datenblatt des jeweiligen Displayherstellers.

 

 

 

Die Montage des Displays sowie der Tastatur muss individuell erfolgen und wird daher hier nicht beschrieben.

Die ganze Verdrahtung aus einer anderen Perspektive.

Wie oben schon angedeutet, sieht man hier die Rückwand des Gerätes die Zugentlastung der Netzleitung, der rote Einschaltknopf sowie eine Schmelzsicherung. Diese Komponenten bilden die Einrichtung zur Versorgung der Schaltung. Darunter befinden sich die Chinchbuchse für das alternative Programmiergleis und den dazugehörigen Wechselschalter. 

Die fertige Einheit ohne Lokomotive.

 

 

 

Das eingeschaltete Gerät mit der zu programmierenden Lokomotive.

 

 

 

 

 

Nachbau auf eigene Gefahr. Für eventuelle Schäden ist der Nachbauer selbst verantwortlich !!!

 
(R1) ist ein eingetragenes Produkt der Firma Elektor.
 

Fotos und Text: Juergen Herberger