Meine BR221 - 3582 (R) ist nun etwas in die Jahre gekommen. Zu Analogzeiten war das Thema der kurzzeitigen Aussetzer nicht vorhanden. Nach dem Umbau auf Digital jedoch war dann aber dieses Fehlverhalten deutlich zu erkennen. Bei einer solchen schweren Maschine ist das nicht gleich sofort zu verstehen. Eingebaut wurde der ESU Lokpilot 1.0 (R) sowie der HLM-Motor (R). Zudem wurde der Decoder noch mit 1500 uF gepuffert. 

Das Übel musste dem nach wo anders liegen. 

Ich habe nun das motorlose Drehgestell zerlegt. Da hat sich Interessantes hervor getan.

 

Hier sieht man die Auflage des Schleiferdrehgestells. Auf der planar gefrästen Fläche sieht man die Scheuerstellen (A) der Noppen vom Drehgestell. Leider sind diese Scheuerstellen milchig angelaufen. Ich vermute eine Reaktion des Metalls. Ich leite daraus einen gewissen Übergangswiderstand ab.

Die Masseverbindung wurde nachteilig beeinflusst.

 

Die beiden Noppen (B) sollen den Kontakt neben der Befestigungsschraube massetechnisch an das Lokchassis herstellen. Mit einem Fräswerkzeug habe ich eine blanke Stelle geschaffen, mit Lötfett betupft und ein braunes Massekabel (C) direkt an das Drehgestell angelötet. Ein 30 Watt Lötkolben reicht hierzu völlig aus. Die beiden Kabel werden dann durch das Langloch in den Lokinnenraum geführt.

Das braune Kabel wird in der Lok mit der Decodermasse, der Chassismasse und der Motormasse zusammen verschaltet. Das rote Kabel, welches vom Schleifer kommt, wird wieder an den Decoder angeschlossen.  

 

Die Lokomotive hat trotz des HLM (R) laute Antriebsgeräusche. Ein wenig Abhilfe kann man mit einem Stück Schaumstoff erzielen. Wunder darf man aber davon nicht erwarten.

 

Der nächste Umbaukandidat ist die BR216. Auch hier habe ich ähnliche Masseprobleme mit der Lokomotive.

Mal sehen, ob es klappt.

 
 

(R) ist ein eingetragenes Produkt der Firma ESU

     (R) ist ein eingetragenes Produkt der Firma Märklin

 

 

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